Theoretische Grundlagen und praktische Heißausbildung
Ausbilder schulen sich im taktischen Innenangriff
Ense. Am Fortbildungstag versammelten sich 13 Ausbilder der Seminarreihe Innenbrandbekämpfung (IBB) mit dem Ziel, ihre vertieften Kenntnisse im Bereich der Brandbekämpfung umfassend zu erweitern. Diese Weiterbildung dient dazu, die aktuellen Standards und Taktiken zukünftig noch präziser und einheitlicher auf Stadtebene an die Einsatzkräfte vermitteln zu können. Die thematischen Schwerpunkte der Schulung umfassten dabei das Lesen von Rauch und Feuer, die strukturierte Lagebeurteilung sowie das gezielte Ressourcen- und Personalmanagement an der Einsatzstelle. Zudem wurden die Grundlagen im Löschangriff, die bestehenden Führungsstrukturen und die Dynamik moderner Brandverläufe intensiv beleuchtet.
Der Lehrgangstag im Trainingszentrum in Ense startete mit einem umfassenden theoretischen Block im Lehrsaal. Hierbei wurde den Teilnehmern das notwendige Fachwissen vermittelt, welches von den physikalischen Grundlagen einer Verbrennung über das taktisch richtige Vorgehen bis hin zur korrekten Ventilation reichte. Auch die aktuellen Standards moderner Löschverfahren wurden detailliert erarbeitet. Um die theoretischen Zusammenhänge anschaulich zu verdeutlichen, demonstrierten die Ausbilder zudem kleine, praxisnahe Versuche an Modellen direkt im Schulungsraum.
Im Anschluss an den theoretischen Teil folgte die praktische Umsetzung auf dem Übungsgelände. Die Teilnehmer hatten hierbei die Gelegenheit, das frisch erworbene Wissen unter realen Bedingungen in einer feststoffbefeuerten Anlage selbstständig auszuprobieren. Im Zuge dieser Heißausbildung konnten die Ausbilder die Vor- und Nachteile verschiedener Einsatztaktiken und Löschmethoden direkt am Feuer austesten, vergleichen und wertvolle Erkenntnisse für die zukünftige Ausbildungspraxis gewinnen.


