News & Einsätze
Wechsel in der Einheitsführung des Löschzuges Schmallenberg
Christian Schöllmann folgt auf Philipp Jungblut
Schmallenberg. In einem feierlichen Rahmen im Gasthof Krämer-Dünnebacke hat der Löschzug Schmallenberg am 14. März 2026 eine personelle Weichenstellung in der Einheitsführung vollzogen. So stellten sich die Kameraden Philipp Jungblut und Philipp Schulte für eine weitere Amtszeit nicht mehr zur Verfügung. Der Wechsel wurde bereits im Zuge der Generalversammlung am 10. Januar 2026 durch die Mitglieder des Löschzuges beschlossen.
Philipp Jungblut blickt auf eine beeindruckende Dienstzeit in vorderster Reihe zurück: Er war neun Jahre lang für den Fachbereich Absturzsicherung verantwortlich, hatte acht Jahre das Amt des stellvertretenden Löschzugführers inne und stand diesem in den vergangenen sechs Jahren als Einheitsführer vor. Ebenso verabschiedete sich Philipp Schulte aus der Führungsebene, der dem Löschzug sechs Jahre lang als Stellvertreter mit Rat und Tat zur Seite stand.
Nach zwei Jahren als Stellvertreter übernimmt nun Oberbrandmeister Christian Schöllmann das Amt des Löschzugführers. Ihm zur Seite stehen seine Stellvertreter, Oberfeuerwehrmann Nico Wickel und Brandinspektor Marcel Sommer.
Jürgen Schneider, Leiter der Feuerwehr, übergab die jeweiligen Entlassurkunden und sprach den scheidenden Kameraden seinen Dank für die jahrelange ehrenamtliche Tätigkeit im Feuerwehdienst und insbesondere in der Einheitsführung aus.
Sicherheit am Steuer
Löschgruppe Gleidorf trainiert für den Ernstfall
Gleidorf/Rüthen. Wenn die Sirene geht, muss es schnell gehen – doch Sicherheit hat dabei immer Vorrang. Um im Einsatzfall noch sicherer ans Ziel zu kommen, absolvierten zwölf Kameradinnen und Kameraden der Löschgruppe Gleidorf am Sonntag (29.03.2026) ein spezielles Fahrsicherheitstraining für Feuerwehrfahrzeuge.
Auf dem Gelände des Fahrsicherheitszentrums „Kaiserkuhle“ in Rüthen standen anspruchsvolle Übungen auf dem Programm. Die Teilnehmer lernten die schweren Löschfahrzeuge in Grenzsituationen noch besser kennen und trainierten das richtige Verhalten in extremen Fahrmanövern. Ziel des intensiven Trainings ist es, die Sicherheit der gesamten Mannschaft auf dem Weg zum Einsatzort – auch unter Stress und schwierigen Bedingungen – stetig zu verbessern.
Ein besonderer Dank gilt dem Förderverein der Löschgruppe Gleidorf, der die Organisation und Durchführung dieser speziellen Fortbildung für die Kameradinnen und Kameraden unserer Einsatzabteilung ermöglicht hat.
Gemeinsame Einsatzübung bei der Firma König & Söhne in Westfeld
Komplexe Schadenslage als Übungsszenario
Westfeld. Am Freitag, 27.03.206, fand auf dem Gelände des Bauunternehmens König & Söhne in Westfeld eine großangelegte Übung mehrerer Feuerwehreinheiten aus der Stadt Schmallenberg statt. Ziel der Übung war es, das Zusammenspiel verschiedener Standorte bei komplexen technischen Hilfeleistungen und Gefahrguteinsätzen zu trainieren.
Die Einsatzkräfte wurden mit einer kritischen Situation konfrontiert: Bei Verladearbeiten war eine Person unter einer schweren Baggerschaufel eingeklemmt worden. Durch den Unfall wurden zudem zwei Dieselbehälter beschädigt, aus denen Kraftstoff unkontrolliert austrat. Eine zweite Person vor Ort erlitt einen Schock und verlor im weiteren Verlauf des Geschehens das Bewusstsein.
Nach dem Eintreffen der ersten Kräfte bestand die vordringliche Aufgabe darin, die Einsatzstelle abzusichern und für die Arbeiten großflächig auszuleuchten. Parallel dazu begannen die Einheiten mit der technischen Rettung:
Personenrettung: Die unter der Baggerschaufel eingeklemmte Person wurde mittels spezialisierten Geräts befreit. Zeitgleich wurde die bewusstlose Person medizinisch erstversorgt.
Umweltschutz: Um eine weitere Ausbreitung des Gefahrstoffs zu verhindern, dichteten die Einsatzkräfte die beschädigten Fässer ab und fingen den bereits auslaufenden Diesel fachgerecht auf.
Beide Patienten wurden nach der erfolgreichen Rettung zur weiteren Behandlung an den Rettungsdienst (Rettungswache Fredeburg, Funkrufname „Rettung Sauerland 4RTW3“) übergeben.
Die Übung unterstrich die Bedeutung der ortsübergreifenden Zusammenarbeit. Insgesamt waren Kräfte folgender Standorte beteiligt:
Löschgruppen Oberkirchen, Nordenau, Grafschaft und Niedersorpe, Tageswache Nord und der Löschzug Schmallenberg. Darüber hinaus unterstütze der Rettungsdienst des Hochsauerlandkreises (Rettungswache Fredeburg).
Die Übungsverantwortlichen zeigten sich mit dem Ablauf und der Kommunikation zwischen den verschiedenen Einheiten sehr zufrieden. Solche Szenarien sind essenziell, um im Ernstfall eine schnelle und professionelle Hilfeleistung für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr
Löschzug Schmallenberg präsentierte sich beim Frühlingseinkauf
Schmallenberg. Beim diesjährigen Frühlingseinkauf in Schmallenberg präsentierte sich der Löschzug Schmallenberg mit einem abwechslungsreichen Programm. Die Besucherinnen und Besucher konnten die Gelegenheit nutzen, die Arbeit der Feuerwehr hautnah zu erleben und spannende Einblicke in die vielfältigen Aufgaben der Einsatzkräfte zu gewinnen. Auch die Jugendfeuerwehr stellte sich vor und informierte über ihre Arbeit.
Ein besonderes Highlight war die Drehleiter, die vor Ort besichtigt werden konnte. Interessierte ließen sich erklären, wie das Fahrzeug im Einsatz funktioniert und welche wichtige Rolle es bei Rettungseinsätzen spielt.
Der Löschzug Schmallenberg zeigte sich erfreut über das große Interesse und stand den ganzen Tag über für Fragen rund um das Thema Brandschutz, Ehrenamt und Ausbildung zur Verfügung.
Agatha Feier der Löschgruppe Berghausen
Führungswechsel in der Einheitsführung
Berghausen. Am Samstag, den 7. März 2026 hatte die Löschgruppe Berghausen zur diesjährigen Agatha Feier in das Gerätehaus eingeladen. Im Rahmen der Feierlichkeiten wurde Hauptbrandmeister Matthias Lippes aus dem Amt des stellv. Löschgruppenführers verabschiedet. Er stellte sich nach zwölf Jahren in der Einheitsführung nicht wieder zur Wahl. Stadtbrandinspektor Peter Saßmannshausen übergab die Entlassurkunde und konnte gleichzeitig Oberfeuerwehrmann Elias Schulte zum neuen stellv. Löschgruppenführer ernennen.
Foto von links:
Jan Bergob, Björn Schulte, Matthias Lippes, Elias Schulte, Peter Saßmannshausen
Generalversammlung der Löschgruppe Kirchrarbach
Bernhard Riekes über 25 Jahre in der Löschgruppenführung
Kirchrarbach. Im Zuge der Generalversammlung der Löschgruppe Kirchrarbach wurden Oberbrandmeister Patrick Lumme und Brandmeister Lucas Schulte-Gamm durch den stellv. Wehrleiter Michael Gamm für weitere sechs Jahre als Löschgruppenführer bzw. stellv. Löschgruppenführer ernannt.
Hauptbrandmeister Bernhard Riekes trat nach über 25 Jahren in der Löschgruppenführung, zuletzt auch als Stellvertreter, nicht mehr an. Ihm wurden Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit ausgesprochen. Als Nachfolger konnte Unterbrandmeister Jonas Engelhard für sechs Jahre zum stellv. Gruppenführer ernannt werden.
Für 50 Jahre Mitgliedschaft in der Freiwilligen Feuerwehr durften Franz Josef Engelhard und Josef Körnecke die Ehrung des Verbands der Feuerwehr (VdF) in Gold in Empfang nehmen.
Als Kassierer wurde Marius Heinemann für weitere drei Jahre durch die Versammlung gewählt.









