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Bundesweiter Warntag 2026

Das Auslösen der Probewarnung erfolgt um 11:00 Uhr

Am Donnerstag, den 10.09.2026, findet der nächste Bundesweite Warntag statt. Ab 11:00 Uhr testen Bund, Länder und Kommunen gemeinsam die technische Warninfrastruktur für den Ernstfall

Wichtig vorab: Es besteht keine Gefahr! Es handelt sich um eine reine Probewarnung.

Der Ablauf im Überblick:

  • 11:00 Uhr: Auslösen der Probewarnung
  • Gegen 11:45 Uhr: Offizielle Entwarnung

Über welche Kanäle wird gewarnt?

Die Warnung wird über einen breiten Mix aus digitalen und analogen Kanälen verbreitet:

  • Smartphones: Direktnachricht via Cell Broadcast sowie über Warn-Apps wie NINA und KATWARN.
  • Infrastruktur: Lokale Sirenen, Lautsprecherwagen und digitale Stadtwerbetafeln.
  • Medien: Radio (auch Digitalradio DAB+) und Fernsehen.

Neu im Jahr 2026: Erstmalig wird in diesem Jahr auch die Entwarnung direkt über den Mobilfunkdienst Cell Broadcast an kompatible Smartphones gesendet.

Was könnt ihr tun?

  1. Handy checken: Stellt sicher, dass euer Smartphone eingeschaltet ist und sich nicht im Flugmodus befindet. Updates für das Betriebssystem sollten aktuell sein.
  2. Umfeld informieren: Sprecht vorab mit Kindern, älteren Menschen oder Nachbarn über den Test, damit niemand erschrickt.
  3. Feedback geben: Helft mit, das System sicherer zu machen. Eure Erfahrungen könnt ihr nach dem Test auf der offiziellen Seite www.warntag-umfrage.de teilen.

Weitere Informationen zum Warntag findet ihr beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) unter nachfolgendem Link:

https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Bundesweiter-Warntag/bundesweiter-warntag_node.html

Der Blaulichttag in Bad Fredeburg war ein voller Erfolg

650 Besucherinnen und Besucher feiern bei Live-Musik vor dem Amtsgericht

Bad Fredeburg. Ein abwechslungsreiches Programm, zahlreiche interessierte Besucherinnen und Besucher und bestes Wetter: Der Blaulichttag der Feuerwehr der Stadt Schmallenberg am 29. August in Bad Fredeburg war ein voller Erfolg. Von 12 bis 18 Uhr nutzten viele Gäste die Gelegenheit, Feuerwehr und weitere Hilfsorganisationen aus nächster Nähe kennenzulernen und einen Blick hinter die Kulissen ihrer Arbeit zu werfen.

Im Mittelpunkt des Tages standen Information, Vorführungen und Technik zum Anfassen. Die Feuerwehr präsentierte verschiedene Fahrzeuge und Einsatzmöglichkeiten und zeigte bei praktischen Übungen, wie vielfältig ihre Aufgaben sind. Unter anderem konnten die Besucher eine Vorführung aus dem Bereich der Technischen Hilfeleistung verfolgen und erleben, wie Einsatzkräfte bei entsprechenden Einsatzlagen vorgehen.
Besonders eindrucksvoll waren die Vorführungen zum Thema Fettbrand und Fettexplosion. Dabei wurde anschaulich demonstriert, welche erheblichen Gefahren entstehen können, wenn brennendes Fett beispielsweise mit Wasser gelöscht wird. Gleichzeitig erhielten die Zuschauer wichtige Hinweise zum richtigen Verhalten und dazu, wie solche Brände vermieden beziehungsweise sicher bekämpft werden können.
Auch die Themen Ausbildung und Nachwuchsgewinnung spielten eine wichtige Rolle. Die Besucher konnten sich darüber informieren, wie die Ausbildung innerhalb der Freiwilligen Feuerwehr abläuft und welche Möglichkeiten es gibt, selbst Teil der Feuerwehr zu werden. Darüber hinaus wurden Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr sowie in die Bereiche Brandschutzerziehung und Brandschutzaufklärung gegeben.

Der Blaulichttag war dabei nicht allein eine Veranstaltung der Feuerwehr. Mit dem Technischen Hilfswerk (THW), der Polizei und dem Deutschen Roten Kreuz (DRK) waren weitere Blaulichtorganisationen vertreten und präsentierten ihre Aufgaben, Fahrzeuge und Ausrüstung. Damit bot sich den Besucherinnen und Besuchern ein vielseitiger Einblick in die Arbeit der verschiedenen Organisationen, die bei Einsätzen und Gefahrenlagen eng zusammenarbeiten.
Das große Interesse und die vielen Gespräche an den einzelnen Stationen machten den Tag auch für alle beteiligten Einsatzkräfte und Helfer zu einer gelungenen Veranstaltung. Bei bestem Wetter herrschte über den gesamten Nachmittag eine gute Stimmung. Insbesondere die zahlreichen Familien nutzten die Möglichkeit, Fahrzeuge und Technik einmal aus unmittelbarer Nähe zu erleben und mit den Einsatzkräften ins Gespräch zu kommen.

Nach dem offiziellen Ende des Blaulichttages um 18 Uhr war jedoch noch lange nicht Schluss. Mit „Rock meets Fire“ ging die Veranstaltung in das Abendprogramm über. Rund 650 Besucherinnen und Besucher feierten bei Live-Musik gemeinsam vor dem Amtsgericht in Bad Fredeburg und ließen einen ereignisreichen Tag in ausgelassener Atmosphäre ausklingen.

Die Feuerwehr der Stadt Schmallenberg und die Organisatoren bedanken sich bei allen beteiligten Organisationen, Einsatzkräften, Helferinnen und Helfern sowie insbesondere bei den zahlreichen Besucherinnen und Besuchern, die den Blaulichttag zu einem besonderen und erfolgreichen Tag gemacht haben.

Ein ausdrücklicher Dank gilt zudem den Anwohnerinnen und Anwohnern in Bad Fredeburg. Durch die Veranstaltung, die notwendigen Straßensperrungen sowie den Auf- und Abbau ließen sich Einschränkungen und Beeinträchtigungen rund um den Veranstaltungsbereich nicht vollständig vermeiden. Die Feuerwehr und die Organisatoren bedanken sich herzlich für das entgegengebrachte Verständnis und hoffen, dass sich die Einschränkungen für die Anwohnerinnen und Anwohner über den Tag hinweg in einem vertretbaren Rahmen gehalten haben.