Feuerwehr rückt zu Scheunenbrand in Sellinghausen aus

Sellinghausen. Die Feuerwehr Schmallenberg wurde am Montag, 29.04.2024, um 20:06 Uhr zu einem Scheunenbrand ohne alarmiert. Auf einem Hof in der Nähe von Altenilpe-Sellinghausen war in einer auf dem Gehöft freistehenden Scheune Feuer ausgebrochen. Durch Stroh, welches in der offenen Scheune gelagert wurde, hatte sich das Feuer auch auf einen dort abgestellten Traktor ausbreiten können, welcher in der Folge komplett ausbrannte. Weitere landwirtschaftliche Geräte, sowie ein Dieseltank, konnten weitestgehend vor den Flammen geschützt werden.

Nach Eintreffen der ersten Einheiten wurde schnell mit der Brandbekämpfung von außen begonnen. Hierzu gingen zeitweise vier Trupps unter Atemschutz mit jeweils einem C-Rohr vor. Des Weiteren wurde eine B-Leitung zu einem etwa 500m entfernten Hydranten verlegt, um die Wasserversorgung an der Einsatzstelle sicherzustellen. In der Folge wurde das Alarmstichwort von Feuer 3 auf Feuer 4 erhöht. Damit wurde u.a. der Tankwagen vom Löschzug Schmallenberg nachalarmiert, ebenso die Drohneneinheit. Der Tankwagen des Löschzuges Schmallenberg und der Abrollbehälter Wasser vom Löschzug Bad Fredeburg, welcher bereits vor Ort war, sorgten anschließend im Pendelverkehr zwischen einer Wasserentnahmestelle in Dorlar und der Einsatzstelle für eine ausreichende Wasserversorgung.

Unter Zuhilfenahme einer Wärmebildkamera und zusätzlichen Drohnenaufnahmen wurde nach Glutnestern an der Einsatzstelle gesucht, welche anschließend abgelöscht werden konnten. Gegen 22:00 Uhr erfolgte die Rückmeldung „Feuer unter Kontrolle“ an die Leitstelle in Meschede. Im Anschluss wurde das Stroh mit einem Radlader aus der Scheune auf eine Freifläche gefahren, um es dort auseinanderziehen und ablöschen zu können. Nach und nach konnten dann die ersten Einheiten aus dem Einsatz entlassen werden. Gegen 01:00 Uhr verließen die letzten Einsatzkräfte den Ort des Geschehens. Am Morgen danach waren gegen 9.20 Uhr nochmals Einheiten der Feuerwehr im Zuge einer Nachschau vor Ort.

Im Einsatz waren ca. 60 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr. Darüber hinaus der Rettungsdienst, die Polizei und zu einem späteren Zeitpunkt auch das DRK. Letzteres sorgte für die Versorgung der Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, mit Getränken und Essen.

Im Einsatz waren die Löschzüge aus Schmallenberg und Bad Fredeburg, die Löschgruppe Dorlar, die Drohneneinheit sowie der Gerätewagen der Atemschutzwerkstatt Grafschaft. Die Gesamt-Einsatzleitung hatte Stadtbrandinspektor Jürgen Schneider (LdF), welcher von Brandoberinspektor Markus Wiesemann (EA Brandbekämpfung) und Stadtbrandinspektor Peter Saßmannshausen (EA Wasserversorgung) unterstütz wurde. Verletzte gab es keine!

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