LG Grafschaft bei Übung der 1. Bereitschaft der vorgeplanten überörtlichen Hilfe

LG Grafschaft bei Übung der 1. Bereitschaft der vorgeplanten überörtlichen Hilfe

Am 10.08.2018 fand in Neuenrade die alljährliche Übung des 4. Zug der 1. Bereitschaft der überörtlichen Hilfe im Regierungsbezirk Arnsberg statt. Los ging es am frühen Samstagmorgen mit einem gemeinsamen Frühstück am Feuerwehrhaus in Sundern. Hier trafen sich die Einheiten aus Arnsberg, Meschede, Bestwig, der Einsatzleitwagen aus Winterberg sowie der Löschgruppe Grafschaft um gemeinsam in geschlossener Kolonne in Richtung des Bereitschaftsraum nach Neuenrade zu fahren. Am Bereitschaftsraum erhielt der Zug eine kurze Lageeinweisung mit einem Einsatzauftrag. Nach Einweisung in die Lage, einem Brand in der Waldorfschule mit 11 vermissten Personen sowie Übergriff des Brandes auf den angrenzenden Wald, wurde abgerückt. Hauptaufgabe des 4. Zuges war die Menschenrettung aus dem Gebäude sowie Brandbekämpfung. Den weiteren Einheiten der Bereitschaft bestehend aus den Kreisen Siegen-Wittgenstein und Olpe wurde die Wandbrandbekämpfung zugewiesen. Aufgrund der schwierigen Wasserversorgung vor Ort musste eine Wasserförderung über lange Wegstrecke von der Lenne bis hoch zur Waldorfschule aufgebaut werden. In der ersten Zeit versorgten Tanklöschfahrzeuge die Einsatzstelle mit Wasser, um sofort und gezielt die Menschenrettung vornehmen zu können. Vermisst wurden 2 Kinder und 9 Erwachsende. Verschiedene Angriffstrupps konnten die vermissten Personen nach kurzer Zeit an den Rettungsdienst übergeben. Nun konnte die Brandbekämpfung innerhalb des Gebäudes vorgenommen werden. Das Feuer war schnell unter Kontrolle. in den Mittagsstunden konnte „Feuer aus“ gemeldet werden. Der Waldbrand dagegen breitete sich immer weiter aus. Nachdem die Wasserförderung aus der Lenne aufgebaut war, konnte auch hier eine gezielte schnelle Brandbekämpfung vorgenommen werden. Somit waren nach Mittag alle Brände unter Kontrolle. Nach einem herzhaften Mittagessen, dass durch das Rote Kreuz zubereitet wurde, konnten alle Einheiten die Heimreise antreten, sodass man gegen 18.00 Uhr wieder am Standort zurück war.

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