Großübung der Feuerwehr Schmallenberg

Löschwasserversorgung über lange Wegstrecken.

Am vergangenen Samstag führte die Feuerwehr der Stadt Schmallenberg eine Großübung zur Erprobung der Löschwasserversorgung an einem zwischen den Ortsteilen Bödefeld und Walbecke an der L 740 gelegenen Einzelgehöft Köster durch. Diese Übung diente nicht nur zur Erprobung der Löschwasserversorgung dieses Objekts, sondern in Anbracht der aufgrund der Trockenheit im vergangenen Jahr im Einzelfall problematischen schnellen Versorgung mit ausreichend Löschwasser. An der Übung nahmen neben den Löschgruppen Bödefeld

Westernbödefeld, Kirchrarbach, und Oberhenneborn, auch die Löshgruppe Altenfeld der Feuerwehr der Stadt Winterberg teil. Zudem wurde der im vergangenen Jahr aufgrund der schwierigen Löschwassersituation, insbesondere auch im Hinblick auf Wald- und Feldbrände auf Anordnung der Wehrleitung gebildete Wasserförderzug eingesetzt. Dieser besteht aus Löschfahrzeugen der Löschgruppen Gleidorf, Felbecke, Fleckenberg, Niederberndorf,  Grafschaft und zwei Löschfahrzeugen der Löschzüge in Schmallenberg und Bad Fredeburg. Hinzu kommt des Wechselladerfahrzeug des Löschzuges Bad Fredeburg mit dem Abrollbehälter Wasser (12.000l ) und dem Abrollgehälter Schlauch (2000 m B-Leitung). Geführt wird der Wasserförderungszug vom Kommandowagen des Löschzuges Schmallenberg. Weiter waren im Einsatz die Drehleiter aus Bad Fredeburg, ein Mannschafttransport Fahrzeug Schmallenberg und Altenfeld sowie der in Schmallenberg stationierte Tankwagen mit 16.000 l Wasser.

Übungsziel war der Aufbau einer Löschwasserversorgung über lange Wegstrecke zum Hof Köster in der Lanfert und die Brandbekämpfung vor Ort. Angenommen war ein Vollbrand der am Wohnhaus angrenzenden Stallungen. Die einzelnen Einheiten wurden ab 18:30 Uhr von ihren jeweiligen Gerätehäusern abgerufen.

Durch den Leiter der Feuerwehr Rudolf Schramm und seine beiden Stellvertreter wurde die Übung genau beobachtet und dokumentiert. Rudolf Schramm: „Das Übungsziel wurde erreicht und alle Einheiten zeigten ein hohes Engagement. Es gilt jetzt genau zu analysieren, ob noch Schwachstellen bestehen und was verbessert werden kann, um auch in bei Veränderungen der Gewässer aufgrund klimatischer Bedingungen in Zukunft ausreichend schlagkräftig zu sein.“

 

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