Wir stellen unsere Führungskräfte vor: Brandoberinspektor Tobias Lutter

Die größte Herausforderung liegt in der Gewinnung neuer ehrenamtlicher Feuerwehrkräfte

Tobias Lutter ist Zugführer des 3 Zuges der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Schmallenberg, zudem die Löschgruppen Berghausen, Felbecke, Niederberndorf, und Bracht gehören. In dieser Funktion ist er seit 5 Jahren tätig. Von 2006 bis 2015 war er zuvor stellv. Löschgruppenführer der Löschgruppe Niederberndorf. Bereits 1999 ist er in die Feuerwehr der Stadt Schmallenberg eingetreten.

Tobias Lutter lebt für die Feuerwehr und macht sich Gedanken. Die unterschiedlichsten Einsätze und Aufgaben der Feuerwehr beeindrucken ihn immer wieder. Er empfindet es als schön etwas Gutes zu tun und für andere Menschen da zu sein. Natürlich gehe dies nur in einem guten Team und mit gutem Zusammenhalt bei jung und alt. Deshalb sei eine Feuerwehr oft der Zusammenhalt eines Dorfes und ein zentraler Punkt, welches ihn immer wieder motiviere. Große Herausforderungen sieht Tobias Lutter im Erhalt der Ehrenamtlichkeit:

„Die größten Herausforderungen sehe ich in der Gewinnung neuer ehrenamtlicher Kräfte. Es ist heute nicht selbstverständlich, dass sich Menschen dem Ehrenamt anschließen. Die Arbeitswelt hat sich in den letzten 20 Jahren rasant geändert und Ansprüche werden immer größer. So scheuen viele das ehrenamtliche Engagement. So muss es unser Ziel sein, den Menschen eine leistungsfähige, moderne und vor allem kameradschaftliche Feuerwehr präsentieren zu können. Dies bedarf aber auch ein Umdenken in Politik und Öffentlichkeit. Fördern sie das Ehrenamt und setzen sie Signale, um ein wichtigen Baustein in der Gesellschaft zu erhalten. Ich wünsche mir von der Feuerwehr der Stadt Schmallenberg und der Stadt Schmallenberg eine zukunftssichere und gut aufgestellte Feuerwehr, um Menschen aus dem Stadtgebiet für diesen Teil des Ehrenamtes zu begeistern.“

Auf die Frage, an welchen Einsatz er sich am meisten erinnert, antwortet er nachdenklich:

„Da ich seit fast 20 Jahren im Rettungsdienst und bei der Berufsfeuerwehr arbeite, habe ich viele Schicksale gesehen. Jedes Einzelne hat seine eigene schlimme Geschichte, jedoch sind Einsätze mit Kindern immer von besonderer Bedeutung. Schöne Momente sind Menschen wieder zu sehen, denen man das Leben gerettet hat und die sich danach einfach mal melden. Es gibt jedem Retter ein gutes Gefühl und bestärkt ihn in seinem Handeln, sie wieder gesund vor sich zu sehen.“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.